Was passiert, wenn wir dauerhaft schlecht schlafen?

Eine Forsa-Umfrage der Krankenkasse Knappschaft befasste sich mit dem Schlafgewohnheiten der Deutschen und hat bestätigt, wie gefährlich zu wenig Schlaf ist.

Hiernach empfinden 53 %  der über 1.500 befragten Deutschen über 18 Jahre ihren Schlaf als nicht erholsam. 7 Stunden gelten gemäß einer Studie der amerikanischen Schlafakademie als optimale Schlafdauer. Wer aber dauerhaft nicht genug oder schlecht schläft, wird die Auswirkungen zu spüren bekommen, sogar bis hin zur geringeren Lebenserwartung. Worin liegen die Gründe hierfür? In durchwachten Nächten schüttet der Körper vermehrt Stresshormone aus, die unter anderem das Herz-Kreislauf-System belasten. Weitere langfristige Folgen können sein: Tagesmüdigkeit, Stimmungsschwankungen, Übergewicht, Bluthochdruck, psychische Erkrankungen oder Konzentrationsprobleme. Medizinern sagen, dass in unserer schnelllebigen Zeit Schlafstörungen zu einer Volkskrankheit geworden sind.

Wie entstehen Schlafprobleme, warum steigen sie an und wie kommen wir wieder zu gutem Schlaf? Hier die Antworten der Studie:

  1. Zu viel Stress
    Sehr turbulente Lebensphasen machen es nachts schwieriger einzuschlafen. Hier sollte man Entspannungstechniken einsetzen.
  2. Keine Regeneration:
    PCs und Smartphones sollten kurz vor dem Schlafengehen nicht mehr genutzt werden.
  3. Innere Uhr passt nicht
    Bei manchen Menschen stimmt die innere Uhr nicht mit dem regulären Tag-Nacht-Rhythmus zusammen, so wie etwa beim Jetlag oder bei Schichtarbeit. Hier sollte ein Arzt konsultiert werden, um Abhilfe zu schaffen.
  4. Trennung von Arbeit und Freizeit
    Die ständige Erreichbarkeit per Handy oder E-Mail und die technischen Möglichkeiten, auch vom Home Office zu arbeiten, lassen die Grenzen von Arbeit und Freizeit verschmelzen. Daher ist es kaum möglich, zu Hause oder im Urlaub abzuschalten und gut zu schlafen.
  5. Aktivierung statt Entspannung
    Früher las man vor dem Einschlafen ein Buch oder schaute Fernzusehen und nahm passiv Informationen auf. Heute surfen Menschen zunehmend unmittelbar vor dem Schlafengehen im Internet. Doch beim Online-Shopping, E-Mail-Verkehr, Facebook-Chats oder Online-Spielen muss das Gehirn sehr viele Informationen verarbeiten. Die Beleuchtung der Displays sollte man dimmen, um sich auf die anstehende Nachtruhe einzustellen. Außerdem sollte nicht im Schlafzimmer gesurft werden, um den Raum gedanklich nicht mit Aktivität in Verbindung zu bringen. Eine Stunde vor dem Schlafengehen sollte man komplett auf PCs, Smartphones und Co. verzichten.
  6. Angst vor der Schlafstörung
    Je mehr man sich Gedanken um die Schlafstörungen macht, desto stärker fördert man sie und steigert sich in das Problem hinein.
  7. Unruhiger Schlaf als Gewohnheit
    Wenn Menschen lange Zeit einen unruhigen Schlaf haben, etwa weil sie gerade ein Kind bekommen haben, wird dieser Zustand für den Körper irgendwann zur Gewohnheit. So können Menschen auch Jahre nachdem ihr Baby das letzte Mal nach der Flasche geschrien hat, immer noch einen unruhigen Schlaf haben. Dagegen kann eine Verhaltenstherapie helfen.
  8. Es fehlt ein Ritual
    Ein individuelles Einschlafritual sollte geschaffen werden, z. B. ein Tasse Tee oder Milch vor dem Schlafengehen. Der Körper stellt sich bald darauf ein, dass nun Einschlafphase folgt, die einem dann leichter fällt.
  9. Albträume
    Albträume treten immer mal wieder auf – und können Menschen aus dem Schlaf reißen. Sind sie jedoch chronisch und kehren regelmäßig wieder, können dahinter psychische Probleme stecken. Hier sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.
  10. Zu viel Alkohol, Zigaretten und Kaffee
    Nikotin, Koffein oder Alkohol können Menschen den Schlaf rauben. Vor dem Schlafengehen sollte man hierauf verzichten.
  11. Eine falsche Unterlage
    Jeder Mensch ist einzigartig – und damit auch jeder Rücken. Durchgelegene und unpassende Matratzen, Rahmen und Kissen können zu schlechtem Schlaf führen.

Wir von Schlafkultur helfen Ihnen, die mit Sicherheit passende Bettausrüstung zu erhalten, so dass Sie morgens gesund, energiegeladen und mit einen strahlenden Lächeln den Tag beginnen.

Vereinbaren Sie einen Beratungstermin; wir beraten Sie gern!

Werbeanzeigen

Ein Gedanke zu “Was passiert, wenn wir dauerhaft schlecht schlafen?

  1. Der dunkelste Winter seit fast 70 Jahren bringt die innere Uhr noch mehr durcheinander, indem er den Unterschied zwischen und Nacht verwischt, und macht den Abbau negativer Gefühle und negativen Stresses deutlich schwieriger. Gut wenn man dann wenigsten auf ein gute Schlafstätte zurückgreifen kann.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s